|
"Kinder Spezial", Zeitschrift des Kindernetzwerks; Nr. 33/ Frühjahr 2009
"Klara, eine kleine Seele, sie lebt nicht mehr und sie lebt doch! Eine Mutter drückt ihre Gefühle und ihren schmerzvollen Weg in Tonfiguren, Fotografien und Gedichten aus. Sie will Eltern, Großeltern und anderen Betroffenen damit Kraft und Mut geben, diese schweren Tage und eine lange Zeit danach zu überstehen. Und das gelingt ihr einfach nur gut." KG.
http://kindernetzwerk.de
Österreichische Hebammenzeitung; April 2009
Die Tochter der Autorin starb nach viel zu früher Geburt nach nur 12 Lebenstagen, Diagnose freie Trisomie 18. Um die unendlichen Gefühle der Trauer zu bearbeiten, schuf Frau Spengler Texte, Fotografien und Tonfiguren, die in diesem Buch großformatig und farbig (dennoch vor allem schwarz, grau und weiß) abgebildet sind. „Mit diesem Buch möchte ich Mut machen, den Weg mit der Trauer und durch die Trauer bewusst zu gehen und intensiv wahrzunehmen, um dadurch auch die „guten Dinge“ entdecken zu können, die dafür sorgen, dass ein Schicksal das Leben auch bereichern kann.“ Die Texte und Bilder sprechen von der Leere, den unendlichen, verwirrenden, überwältigenden Gefühlen, von Erschöpfung und Kraft, Unverständnis und Verstandenwerden, von Zeit und Zeitlosigkeit und dem eigenen Weg. Ein zutiefst berührendes, sehr persönliches, ermutigendes und wunderschön gestaltetes Buch für Eltern und alle Betroffenen. (Karin Müller)
http://zeitung.hebammen.at
Deutsche Hebammen Zeitschrift; 1/2009
Eine am Boden liegende Frau aus Ton, eine Hand über die Augen gelegt, erschöpft wirkend. Gedanken einer Mutter, die ihre Tochter früh geboren, in schweren Tagen und Nächten begleitet hat und die Kraft aufbringen musste, dieses zarte Wesen wieder gehen zu lassen: „Auf einmal ist alles anders. So anders, dass es für mich kaum zu ertragen ist.“ In „Unendlich Klara“ lässt Astrid Spengler uns teilhaben an ihrem Erleben, ihren Gedanken und Empfindungen in den ersten Monaten nach dem Tod ihrer kleinen Tochter Klara. Texte, Figuren und Fotos machen verschiedene Stationen ihres Weges ihrer Trauer sichtbar, laden uns ein mitzufühlen, ein Stück des Weges mitzugehen, Unverständnis, Trauer und Schmerz nachzuempfinden und dennoch dankbar zurückzublicken auf dieses kurze Leben. Und sie machen den Horizont weit für die Zukunft, machen Mut neue Wege zu gehen und die eigene innere Veränderung als Chance zu betrachten. So intensiv und berührend die Worte und Bilder den Schmerz einzufangen wissen, so ehrlich lesen wir auch Liebe und Hoffnung darin, Das Buch hat mich zutiefst berührt, hat meine Seele an eigene schmerzliche Verluste erinnert und an mitgetragene Trauer, hat neu dankbar werden lassen für jedes Menschenleben und Herz und Augen wieder einen klaren Blick finden lassen für den Alltag. Ein Buch, was Trauer und Zuversicht in einzigartiger Weise vereint und so Betroffenen und Begleitenden gleichermaßen ein Geschenk und eine Hilfe sein kann. (Bettina Dengler)
Trauer in nicht gekannter Intensität FriedWald Journal; Oktober 2008
Buchtipp: Unendlich Klara – Astrid Spenglers Weg, den Tod ihres Babys zu verarbeiten
Sternenkinder sind Kinder, die nur ganz kurz auf unserer Erde verweilen. Solch ein Sternenkind ist Klara Lotta. Am 23. Oktober 2006 wurde Astrid Spengler durch einen Notkaiserschnitt Mutter von Klara Lotta. Am 4. November 2006 starb das kleine Mädchen. Für ihre Eltern begann eine Zeit der Trauer, die, so schreibt Astrid Spengler, sie „mit unendlichen Gefühlen konfrontierte, in einer Bandbreite und Intensität, wie ich sie nie für möglich gehalten hätte“. Während der ersten Monate der Trauerarbeit entstanden Texte, Figuren und Fotos, die Astrid Spengler nun zu einem Buch zusammengefasst hat. Auch das Buch ist Teil ihrer Trauerarbeit. Die Gedichte und Skulpturen, die sie hier veröffentlicht, sind dabei von großer Intensität. Mit wenigen Worten oder mit der Haltung, die ihre Skulpturen einnehmen, sagt sie soviel über den Zustand der Trauer aus, als es beschreibende Zeilen jemals könnten. Das Buch zeichnet den Weg nach, den Astrid Spengler gegangen ist. Ein trauriger, aber auch ein sehr mutiger Weg, der besonders vom Willen geprägt ist, sein Schicksal anzunehmen und damit zu leben. Dabei liegt der Autorin aber auch daran, deutlich zu machen, dass jeder Mensch eine ganz eigene Art hat, mit Trauer umzugehen. „Wenn man selber in dieser Situation ist, auf die niemand vorbereitet ist, und nur noch diesen unendlichen Schmerz und die Hilflosigkeit empfindet, dann ist man froh über alles, was einem selber das Gefühl gibt ,normal zu sein’, weil es anderen ganz genauso geht oder ging. Aus diesem Grund ist es mir einfach ein persönliches Anliegen, damit an die Öffentlichkeit zu gehen“, beschreibt Astrid Spengler die Motivation für Ihr Buch. (cb)
Zitat: „Mein Weg durch die Trauerarbeit war bis hierhin unwahrscheinlich ereignisreich und mit einer ganz eigenen ,Faszination’ über die Dinge, die mir begegnet sind. Im Guten wie auch im Schlechten. Das Buch und alles, was dazugehört, ist ein für mich sehr wichtiger Teil auf meinem Weg“. Astrid Spengler
http://friedwald.de
Amazon Kundenrezension von Martin Kreuels - Postmortemfotograf -, 28. Oktober 2010
Durch Zufall bin ich im Netz auf die Autorin gestossen. Wir kamen ins Gespräch und auf einmal wurden unsere Geschichten ausgetauscht. Sie mit dem Verlust des eigenen Kindes und ich mit dem Verlust meiner Frau. Der nächste Schritt war, dass wir beide Bücher geschrieben hatten. Natürlich haben wir auch diese ausgetauscht. Das Buch ist aus meiner Sicht mit dem höchsten Lob zu versehen, weil Sie es ehrlich geschrieben hat. Sie hat nichts beschönigt, nichts in Worthülsen gepackt oder hinter einer Maske versteckt. So ist es, und ich denke, dass ich das aufgrund eigener Erfahrungen beurteilen kann.
Amazon Kundenrezension von Franke Weber, 20. Juli 2009
Nach der Totgeburt meines Sohnes bin ich durch ein Internetforum auf dieses Buch gestoßen! Es ist so schön!!! Astrid Spengler spricht mir sowohl mit den Texten als auch mit den Skulpturen aus der Seele!!! Ihre Worte und Bilder berühren mich sehr, und ich fühle mich sehr verstanden und aufgehoben. Vielen Dank für dieses wundervolle Buch!!! Aber dieses Buch ist auch etwas für Nichtbetroffene: Können diese doch durch dieses Buch verstehen lernen, wie wir uns fühlen und was in uns vorgeht.
Amazon Kundenrezension von Viola Stockmann, 27.Juni 2009
Ein wunderbares Buch von einer wunderbaren Frau für ein wunderbares Sternenkind. Sehr tief und berührend lässt Astrid Spengler den Leser an ihrem Weg um den Verlust von Klara Lotta teilhaben. Klara Lotta starb nach nur 12 Tage auf diese Welt an freier Trisomie 18... Am 23.06.2009 durft ich abends meinem Winterschmetterling ganz nah sein. Meiner Lea. Alles hat seine Zeit. Alles nimmt sich die Zeit, die es braucht. Diese zwei Sätze bestimmen mein Leben schon lange. Doch zwischen 07.11.2006 und 04.01.2007 waren sie wie nie existent... Leas und mein Weg war ein anderer. Medizinisch indizierter Schwangerschaftsabbruch nach der Diagnose freie Trisomie 18. Was wäre gewesen, wenn ich Lea ausgetragen hätte? Wer hätte mich begleitet? Wer hätte mich getragen? Wem wären wir begegnet? Fragen auf die ich nie eine Antwort erhalten werde... So verschieden wir sind. So anders alles ist: Astrid Spengler und ich haben eines gemeinsam - Der Weg nach dem Sterben, nach dem Tod unserer Kinder. Ein Weg mit vielen Biegungen, Bergen, Tälern, Irrwegen... Ein Weg aus fast nicht auszuhaltender Traurigkeit hin zu kraftvoll wärmender Hoffnung, zu neuem Mut, neuen Ideen und anderem Tun. Jeder Weg verläuft anders. Jede Trauer nimmt sich anders Zeit. Allen Betroffenen möchte ich das Buch von Astrid Spengler an Herz legen. Habt den Mut. Geht den Weg. Lasst es sich Zeit nehmen. Für euch selber. Für euere Kinder.
Amazon Kundenrezension von Buchverkoster "spracheistleben"; 03. Februar 2009
Ein Werk, so ergreifend, berührend und bewegend- voller Ausdruck, Kraft und Poesie.
Nichts kann den Schmerz lindern oder den Verlust ersetzen, wenn ein Kind stirbt. Noch immer ist das Thema "Kindstod" ein Tabu. Kein Wunder- handelt es sich dabei doch um die größte Angst aller Eltern. Umso mutiger ist die Auseinandersetzung Astrid Spenglers mit ihrer Trauer. Die Intensität ihres Schmerzes, die Größe des Verlustes und die Ehrlichkeit ihrer Trauer berühren jeden, der das Buch betrachtet. Gerade die Einfachheit der Plastiken drückt nachhaltige Eindringlichkeit aus. Der Schmerz und die Verzweiflung sind greifbar- aber auch die Versöhnlichkeit, die Bereitschaft das Schicksal anzunehmen, fühlt man mit. "Unendlich Klara" lässt niemanden unberührt. Deshalb ist es ein Werk, das nicht nur verwaiste Eltern anspricht. Dieses Buch zeigt überzeugend, dass Trauerarbeit etwas Einsames und sehr Persönliches ist. Trotzdem vermittelt Astrid Spengler mit diesem Werk allen Menschen, die einen ähnlichen Verlust erlitten, einen ganz besonderen Trost und vor allem das Gefühl: "Du bist nicht allein". Gerade weil "Unendlich Klara" ein tiefes Verständnis weckt, empfehle ich das Buch nicht nur den unmittelbar Betroffenen, sondern auch Angehörigen und Freunden. Diese Tonfiguren sagen eben mehr, als alle Worte es vermögen. "Unendlich Klara" erhebt nicht den Anspruch, Antworten auf alle Fragen zu diesem Thema zu liefern- es ist vielmehr die persönlichste Art Astrid Spenglers, um den Verlust ihrer Tochter Klara zu verarbeiten. Und auch, um sich zu verabschieden und sie gehen zu lassen. Ein Denkmal für Klara- aber auch für jedes andere Sternenkind
Amazon Kundenrezension von Evely C. N.; 21. Oktober 2008
Dieses Buch drückt Worte, Schmerz, Gedanken und die Sehnsucht perfekt aus. Ich bin selbst betroffene Mutter, habe meinen 19 jährigen Sohn letztes Jahr bei einem Autounfall verloren.Ich habe meine Gedanken, meinen Schmerz und mein Empfinden in diesem Buch sehr genau wieder gefunden.Es ist sehr passend formuliert.Die Bilder sind wunderschön und ich habe es gleich der Selbsthifegruppe für verwaiste Eltern zu Verfügung gestellt, um es weiter zu empfehlen.
Amazon Kundenrezension von Harald W.; 01.September 2008
Nicht immer müssen viele Wort und/oder Geschichten einem die Gefühle unserer Mitmenschen vermitteln. Oft reicht eine Mimik, eine Gestik oder wenige Worte, um den Zustand einer Seele oder eines Herzen zu erfahren. In diesem Falle setzt dieses Buch ein Schicksal eines Sternenkindes und deren Mutter genauso um. Die Autorin stellt in verblüffend klarer Form sich und ihr Sternenkind in Schrift, Form und Bild dar. Dieses Buch wirkte tief in mir und wird lange seinen Eindruck hinterlassen. Meiner Tochter habe ich dieses Buch zum Jahrestag ihres Sternenkindes (meiner ersten Enkelin) geschenkt, da ich sicher war, dass Sie einen starken Bezug zu ihren/unseren eigenen Erfahrungen herstellen kann.
Amazon Kundenrezension von "MCM "Sternchen 2005"; 30.August 2008
Dieses hochwertig gestaltete Buch enthält Texte, Figuren und Fotos der Autorin und verwaisten Mutter Astrid Spengler, die in den ersten Monaten ihrer Trauerarbeit um ihre geliebte Tochter Klara, die diese Welt nach nur 12 Lebenstagen wieder verlassen musste, entstanden sind. Der Druck und die Fotografien haben professionell betrachtet ein sehr hohes Niveau, was für die Veröffentlichung eines Book-on-demand Verlages leider nicht immer eine Selbstverständlichkeit ist. Die kunstvoll erstellten Tonfiguren begleiten durch das gesamte Buch und drücken aus, was verwaiste Eltern fühlen: Trauer, Schmerz, Einsamkeit, Verzweiflung, Ohnmacht. Auch ohne die begleitenden Worte der Autorin erkennt man, was sie mit diesen Figuren zum Ausdruck bringen möchte und spricht Betroffenen damit aus dem Herzen! Die Anordnung dieser Figuren ist dennoch so gewählt, dass ihre Reihenfolge den Weg durch die Trauer widerspiegelt und am Ende des Weges auch das Zurück in die Normalität wiedergibt. Ganz am Schluss zeugen die kleinen Ton-Figuren sogar von geschöpfter Kraft und Mut für die Zukunft. Etwas, was man verwaisten Eltern nur wünschen kann! Genau deshalb finde ich, dass dieses Buch das ideale Geschenk für verwaiste Eltern ist. Sie werden sich ohne viele Worte verstanden fühlen und können möglicherweise Hoffnung für die Zukunft schöpfen, wenn sie die Denkweise der Autorin verinnerlicht haben: wir können an unseren Grenzerfahrungen wachsen und einen neuen Weg mit einem neuen Gefühl und einem neuen Blick beschreiten. Das Leben wird niemals mehr das vorherige sein und doch dürfen wir nicht aufgeben. Ein Werk, das in der Sammlung von Büchern verwaister Eltern nicht fehlen darf, da es in dieser Form konkurrenzlos und einzigartig ist!
Amazon Kundenrezension von Carmen B.; 05. April 2008
Dieses Buch ist schon wie beschrieben!!! Einfach nur empfehlenswert. Keine Worte können das jetzt beschreiben, was ich fühle... Danke
|